Ostmost – holt die Streuobstwiesen zurück auf die Landkarte

Die Heimat der alten Sorten sind die heimischen Streuobstwiesen. Wir sprechen von Streuobstwiesen, wenn mehrere Dutzend Obstbäume natürlich verstreut auf einer Wiese leben. Im Gegensatz zu konventionellem Plantagenanbau beheimaten sie bis zu 5000 Tier- und Pflanzenarten und zählen so zu den artenreichsten Biotopen Mitteleuropas!

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9. Dezember 2021
Der Artikel wurde von Immanuel eingestellt.

Landwirt auf Streuobstwiese

Landwirt auf einer Streuobstwiese.
Foto: Ostmost

Streuobstwiesen sind die kleinen Regenwälder Deutschlands.

Bisher wurden ca. 80 Prozent des ostdeutschen Streuobstwiesenbestands abgeholzt. U.a. für ökozertifizierte Monoplantagen. Streuobstwiesen sind im Gegensatz zu Monokulturen ein wahres Paradies der Arten- und Sortenvielfalt, denn hier finden bis zu 5.000 Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause. Die Pflege und Ernte dieser Streuobstwiesen ist besonders aufwändig und daher für die Landwir*innen wirtschaftlich oft nicht mehr rentabel. Ostmost setzt daher auf eine faire Entlohnung und regionale Wertschöpfung zur Erhaltung der Streuobstwiesen.

Auf den Streuobstwiesen werden keinerlei Pestizide, Fungizide, Herbizide oder Dünger verwendet. So bleibt der Rohstoff Apfel frei von Rückständen. Die genutzten, ökozertifizierten Äpfel sind handgeerntet und werden schonend zu Apfeldirektsaft verarbeitet. Somit bleiben wichtige Stoffe wie Polyphenole und Vitamine erhalten und sind teilweise um ein zehnfaches höher, als bei Bio-Säften von Apfelplantagen!

Gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein ÄPFEL & KONSORTEN und vielen Aktiven holt Ostmost die Streuobstwiesen wieder zurück auf die Landkarte!

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