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Im Gespräch. Drei Fragen an Melanie Botschek

Dieser Artikel wurde
von Melanie Botschek (Autor)
geschrieben.

„Mehr Transparenz, mehr Wissensaustausch und Wissensweitergabe, wenn ich weiß wie es funktioniert, kann ich dementsprechend handeln.
Wir sind noch klein, aber wir sind viele.“

Melanie Botschek
Melanie Botschek

Frage 1 —
Stell Dich kurz vor, wie heißt Du? Wie lautet Dein Motto?

Mella, 43 Jahre. Motto: Alles was wir brauchen ist, weniger.

Frage 2 —
Was glaubst Du wissen die Menschen über samenfestes Saatgut?

Nicht viel bis gar nichts.
Ich bin mir sicher, das die Mehrheit überhaupt nicht weiß, was samenfest bedeutet. Bestes Beispiel ich selbst: 

Bin jetzt 43 Jahre und im Jahr 2020 habe ich zum ersten Mal etwas darüber erzählt bekommen. Gehörte also auch dazu. Ich habe mich zwar bisher vegetarisch ernährt und vorwiegend Biolebensmittel gekauft, aber nicht ein einziges Mal darüber nachgedacht, woher das Saatgut für mein Obst und Gemüse kommt das täglich auf meinem Teller landet.

Beschämend und schlimm, oder? Ja! 

Um so wichtiger ist es nun doch, sich nun diesbezüglich zu informieren, ins Thema reinzugehen – um dann dementsprechend zu handeln.

Frage 3 —
Was hast Du in Zukunft vor, wie machst Du weiter, was erwartest Du bzw. wünscht Du Dir von der Gesellschaft?

Hier, eine moderne Plattform zu entwickeln um vom verstaubten Image der Ökobranche weg zu kommen. Es gibt super viele junge und alte, moderne, interessierte Leute, die es satt haben, der Horde hinterher zu rennen. Menschen, die was bewegen wollen.

Mehr Transparenz, mehr Wissensaustausch und Wissensweitergabe, wenn ich weiß wie es funktioniert, kann ich dementsprechend handeln.

Wir sind noch klein, aber wir sind viele.