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Einfach „frei von der Leber weg“

Dieser Artikel wurde
von Melanie Botschek (Autor)
geschrieben.

Das darf man wohl nur hinter vorgehaltener Hand sagen, was?
Ich lass die Hand halt weg und sage was ich denke. Upps!

Melanie Botschek
Melanie Botschek

Als wir diese Plattform gestartet haben ging es uns in aller erster Linie darum, Menschen vorzustellen, die samenfestes Saatgut erhalten und somit die Vielfalt zeigen, die in der heutigen Zeit schon fast vergessen ist. 

Darüber hinaus haben wir angefangen in Form von einem Magazin, Beiträge zu veröffentlichen mit den dazu passende Themen, wie z.B. Anzucht, Anbau oder Anleitungen beim Gemüseanbau. Zusätzlich wollten wir auch einen Schritt weiter gehen und auch kritische Themen ansprechen. Wie zum Beispiel das Insektensterben, die Geschichte mit den Saatgutpatenten oder auch über eine sinnlose Lebensmittelverschwendung.

Warum haben wir das gemacht?
Ganz einfach, wenn man sich für eine nachhaltige Umwelt einsetzen möchte, eigenes Gemüse anbaut, Ressourcen schonend leben will, genau solche Beiträge hin und wieder erscheinen müssen um zu zeigen wie weit weg unsere Gesellschaft immer noch von alle dem ist.

Uppsss….passt das auf unserer Seite oder sind wir da vom Thema weg? Vielleicht zu persönlich?

Ich bin in mich gegangen, habe darüber nachgedacht und bin zu folgendem Entschluss gekommen:
Doch natürlich, gerade und auch solche Themen gehört auf unsere Plattform.

Da draußen passieren Dinge die einfach nicht in Ordnung sind, aber die wenigste sagen etwas dazu, beziehungsweise wenn, dann nur hinter vorgehaltener Hand – und wir wollen was dazu sagen.Punkt.

Also, hier nun ein kurzes Statement.

Ich schreibe fast immer „frei von der Leber weg“ (hat heute jemand zu mir gesagt und ich finde diesen Spruch absolut passend für mich), und ja, das kommt nicht bei jedem gut an. Ok, aber auch damit kann ich leben.
Ich bezeichne mich nicht als Bloggerin, Fachfrau, die alles weiß und alles kann, habe keine journalistische Ausbildung und halte mich auch nicht immer an alle Regeln – zugegeben.

Aber und zum Glück gibt es da draußen dann auch doch noch immer wieder super nette und tolle Feedbacks von Menschen, die uns bestärken in dem was wir tun und was wir sind. Und deswegen machen wir genauso weiter.

In diesem Sinn, haut drauf ;-))

P.S. : Hab mal recherchiert „frei von der Leber weg“ bedeutet unter anderem auch:
Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen.

Also hab ich wohl alles richtig gemacht!