Gamechanger Permakultur: Graben wir die Landwirtschaft um!

Dieses Buch wird klimapositiv hergestellt, cradle-to-cradle gedruckt und bleibt plastikfrei unverpackt.
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Unsere Welt steht vor ganz schön vielen Problemen: Klimakrise, Hungersnöte, mangelhafte Trinkwasserversorgung, Artensterben. Daran lässt sich nichts ändern? Oh doch. Wir müssen die Landwirtschaft umgraben – mit Permakultur! Denn: Allein mit der Umgestaltung der landwirtschaftlichen Grundstruktur könnte die gesamte Menschheit in nur wenigen Jahren wieder klimaneutral sein. Die monokulturelle Landwirtschaft ist ein Modell von vorgestern. Ihre Folgen: Erosion, Schädlingsbefall und eine einseitige Nährstoffverarmung der Böden. Das heißt: weg von der Monokultur, hin zumehr Vielfalt von Pflanzen und Tieren, multifunktionalen Ökosystemen und bewaldeten landwirtschaftlichen Flächen.

Gedankengerüste? Konkrete Pläne!

Was genau würde eine Permakultur-Agrarwende bewegen? Wir könntendie Klimakrise stoppen. Wenn die Big Player mitspielen. Wie das konkret funktionieren kann, erklärt Jonas Gampe in diesem Buch. Er liefert das nötige Hintergrundwissen rund um das Konzept Permakultur und zeigt, wie permakulturelle Bewirtschaftung funktioniert: für Menschen mit großen und kleinen Flächen und an verschiedenste Umstände und Bedürfnisse angepasst. Mit Anbauplänen, Konzepten, Kalkulationen und Umsetzungshilfen gibt er dir das Werkzeug, das du brauchst und beantwortet alle Fragen für eine optimale Planung deiner Permakultur-Projekte: Welche Pflanzen und Bäume, welches Obst und Gemüse sollst du anpflanzen? Was braucht dein Boden? Wie nutzt du Energie und Ressourcen optimal und greifst möglichst wenig in die Natur ein? Dann heißt es nur noch: Ärmel hochkrempeln und loslegen.

Lass uns gemeinsam die Welt retten: mit einer Permakultur-Agrarwende.

Eine Permakultur-Agrarwende würde so einiges in unseren Leben ändern. Nicht zuletzt: unseren Wald retten. Denn aufgrund der zu schnellen klimatischen Veränderungen der letzten Jahre befinden wir uns in einem großflächigen Waldsterben. Lass uns also Wurzeln schlagen und erkunden, wie der Wald der Zukunft aussehen kann. Lass uns ins Thema Trüffel-Anbau schnuppern – denn diese Pilze können nicht nur Bäume schützen, sondern bringen noch viel mehr Vorteile mit sich. Und dann: Lass uns ein paar festgefahrene Regeln sprengen, gemeinsam anpacken und die Welt verändern. Bist du dabei?

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Es ist nicht mehr zu übersehen: Eine neue Generation von Do-it-yourself-Aktivisten nutzt die postfordistische Stadt als Labor für soziale, politische, ökologische und ästhetische Experimente. Ob im Gemeinschaftsgarten oder im FabLab, ob in Offenen Werkstätten oder bei Tausch-Events – überall hinterfragen die Protagonistinnen und Protagonisten das Verhältnis von Konsum und Produktion, problematisieren den Warencharakter der Dinge und des in ihnen eingeschlossenen Wissens.

Dieser anspruchsvolle Bildband kombiniert visuelle Streifzüge durch die neuen urbanen Räume des Selbermachens mit anregenden Zeitdiagnosen. Die Beiträge veranschaulichen: Die jungen Urbanen setzen nicht auf Opposition, sondern folgen dem Bedürfnis nach »echter Demokratie«, indem sie (Atmo-)Sphären des Teilens und Tauschens schaffen. Sie praktizieren kollaborativen Konsum und bespielen den öffentlichen Raum nach Commonisten-Art.

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Sie gedeihen in Trockenregionen, sind sehr proteinreich und wahre Kraftpakete voller Mineralien und Spurenelemente. Wissenschaftler überall auf der Welt arbeiten daran, sie dank modernster Biotechnologie noch ertragreicher und krankheitsresistenter zu machen.

Linsen könnten das sein, was die Menschheit dringend braucht: ein echtes Ernährungswunder. Die anspruchslose Hülsenfrucht gedeiht nicht nur besonders gut in Trockenregionen; Linsenpflanzen haben außerdem die Fähigkeit, Stickstoff aus der Luft in ihren Wurzelknollen zu speichern. So düngt ihr Anbau auch auf natürliche Weise den Boden. Außerdem sind Linsen wahre Kraftpakete voller Mineralstoffe und Spurenelemente. Nimmt man die kleinen Hülsenfrüchte zusammen mit Getreide oder Vollkornreis zu sich, ergibt das ernährungsphysiologisch gesehen eine perfekt ausgewogene Mahlzeit. Denn Linsen enthalten rund 25 Prozent Protein.

Wissenschaftler in aller Welt bemühen sich deshalb, Linsenpflanzen noch ertragreicher zu machen. Forscher züchten besonders robuste Sorten und auch extrem schnell reifende, die zusätzlich in die Fruchtfolge der Kleinbauern in armen Ländern hineinpassen. Die neuen Sorten werden außerdem so gezüchtet, dass sie noch mehr wichtige Nährstoffe wie Eisen und Zink enthalten. So sind Linsen auch ein Rezept gegen den versteckten Hunger, die Mangelernährung. Größter Anbauer von Linsen ist inzwischen nicht mehr Indien, sondern Kanada. Die Provinz Saskatchewan wird schon als „Linsenkammer der Welt“ bezeichnet. Kanadische Linsenpflanzen wurden so entwickelt, dass sie mit Maschinen zu ernten und zugleich resistent gegen Unkrautvernichtungsmittel sind. Das garantiert riesige Erträge.

Doch gleichzeitig entwickelt sich gerade in den Ländern, wo die Menschen ganz besonders auf Linsen angewiesen sind, eine immer größer werdende Versorgungslücke. Die Arbeit der Linsenforscher ist daher ein Wettlauf gegen die Folgen des Klimawandels und des Bevölkerungswachstums.

Samenfestes Saatgut wird im biologischen Gemüsebau verwendet. Dabei handelt es sich vielfältige, regional angepasste, eben samenfeste Sorten, die Menschen schon vor Jahren gezüchtet haben. Dazu gehören unzählige Gemüsesorten, die nur wenige von uns überhaupt mal schon einmal gesehen haben, und heute leider teilweise komplett verschwunden sind.

Das Saatgut solcher Gemüsesorten lässt sich wieder aussäen und es entsteht die nächste Generation mit identischen, guten Merkmalen. Die Eigenschaften werden sozusagen vererbt: zum Beispiel Widerstandsfähigkeit. Also eigentlich perfekt, oder?

In eurem Einkaufskorb landet meist anderes Gemüse. Langweiliges Obst und Gemüse aus Hybrid-Saatgut, das gentechnisch hauptsächlich auf Ertrag verändert wurde. Das Saatgut dieser Obst- und Gemüsesorten kann nicht wirklich wieder verwendet werden, da die Qualität der Folgegeneration im Keller wäre. Solches Saatgut muss also immer wieder gekauft werden und der Anbauer steht in voller Abhängigkeit zum Saatgutkonzern das , für dieses Saatgut erforderliche Pestizid, gleich mit verkauft.

Mit dem Kauf oder Anbau von Obst und Gemüse aus samenfesten Saatgut erhaltet ihr eine grosse Vielfalt, die sonst verloren geht. Wo ihr Anbieter in eurem Umkreis findet, wisst ihr ja.

Traut euch und legt los.

Als wir diese Plattform gestartet haben ging es uns in aller erster Linie darum, Menschen vorzustellen, die samenfestes Saatgut erhalten und somit die Vielfalt zeigen, die in der heutigen Zeit schon fast vergessen ist. 

Darüber hinaus haben wir angefangen in Form von einem Magazin, Beiträge zu veröffentlichen mit den dazu passende Themen, wie z.B. Anzucht, Anbau oder Anleitungen beim Gemüseanbau. Zusätzlich wollten wir auch einen Schritt weiter gehen und auch kritische Themen ansprechen. Wie zum Beispiel das Insektensterben, die Geschichte mit den Saatgutpatenten oder auch über eine sinnlose Lebensmittelverschwendung.

Warum haben wir das gemacht?
Ganz einfach, wenn man sich für eine nachhaltige Umwelt einsetzen möchte, eigenes Gemüse anbaut, Ressourcen schonend leben will, genau solche Beiträge hin und wieder erscheinen müssen um zu zeigen wie weit weg unsere Gesellschaft immer noch von alle dem ist.

Uppsss….passt das auf unserer Seite oder sind wir da vom Thema weg? Vielleicht zu persönlich?

Ich bin in mich gegangen, habe darüber nachgedacht und bin zu folgendem Entschluss gekommen:
Doch natürlich, gerade und auch solche Themen gehört auf unsere Plattform.

Da draußen passieren Dinge die einfach nicht in Ordnung sind, aber die wenigste sagen etwas dazu, beziehungsweise wenn, dann nur hinter vorgehaltener Hand – und wir wollen was dazu sagen.Punkt.

Also, hier nun ein kurzes Statement.

Ich schreibe fast immer „frei von der Leber weg“ (hat heute jemand zu mir gesagt und ich finde diesen Spruch absolut passend für mich), und ja, das kommt nicht bei jedem gut an. Ok, aber auch damit kann ich leben.
Ich bezeichne mich nicht als Bloggerin, Fachfrau, die alles weiß und alles kann, habe keine journalistische Ausbildung und halte mich auch nicht immer an alle Regeln – zugegeben.

Aber und zum Glück gibt es da draußen dann auch doch noch immer wieder super nette und tolle Feedbacks von Menschen, die uns bestärken in dem was wir tun und was wir sind. Und deswegen machen wir genauso weiter.

In diesem Sinn, haut drauf ;-))

P.S. : Hab mal recherchiert „frei von der Leber weg“ bedeutet unter anderem auch:
Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen.

Also hab ich wohl alles richtig gemacht!